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Winterliche Herausforderung brachte mit Fußausrichtungssocken interessante Ergebnisse

  • hinzugefügt: 14.03.2022   |   2335 gelesen / angezeigt


Eine nette Idee erwuchs nach und nach zu einem interessanten Projekt. In Zusammenarbeit mit dem Studio für bewusste Bewegung hatten wir ein Projekt mit dem Namen Winterliche Herausforderung ins Leben gerufen. Fünf Frauen nahmen an diesem Projekt teil. Sie wurden aufgefordert, ein Jahr lang Fußausrichtungssocken zu tragen und dazu auch noch andere Fußübungen zu machen. Ziel war es, den Zustand der Füße aller Teilnehmerinnen zu Beginn, während und am Ende der Herausforderung miteinander zu vergleichen. Wie verlief die Herausforderung und wie hat sie sich am Ende entwickelt? Die Physiotherapeutin Mag. Tatiana Bošková hat dazu eine Beschreibung geliefert. 


Zunächst kurz zu Tatiana Bošková

Mag. Tatiana Bošková ist seit 2009 als Physiotherapeutin tätig. Sie arbeitet vor allem mit Kindern mit Skoliose und mit Frauen mit Inkontinenz. In den letzten Jahren richtetet sie ihr Hauptaugenmerk auf die Füße. In ihren eigenen Worten nach sind unsere Füße „liebe Freunde von uns, die uns auf unserem Lebensweg und unserer persönlichen Pilgerreise begleiten“. Daher haben sie es auch ohne Wenn und Aber verdient, dass wir ihnen unsere Aufmerksamkeit schenken und sie pflegen. 

Sie haben Táňa Bošková bereits in unserem Blog in dem Artikel Fußausrichtungssocken in der Praxis: Wie sie Zuzana T. und anderen Menschen geholfen haben kennengelernt. 



Das Projekt Winterliche Herausforderung

Insgesamt fünf Frauen stellten sich der winterlichen Herausforderung:

  1. eine Kindergärtnerin
  2. eine berufstätige Großmutter
  3. eine Kosmetikerin
  4. eine Krankenschwester auf der Intensivstation
  5. eine junge Frau im zweiten Trimester der Schwangerschaft

Im Rahmen dieser Herausforderung führten wir im Laufe eines Jahres acht Besuche durch, in deren Verlauf jede Teilnehmerin nach und nach auf einfache Weise ihre eigenen Füße entdeckte. Ich verwende hier absichtlich das Wort „entdecken“, denn Sie werden überrascht sein, wie viele Menschen ihre Füße nicht kennen oder nicht wahrnehmen. Ihr Gehirn aufzufordern, den großen Zeh zu bewegen oder die Zehen zu spreizen, scheint einfach zu sein, bis Sie es einmal ausprobieren. Viele Menschen sind nicht in der Lage, diese grundlegenden Bewegungen ausführen. 

Es stellt sich die Frage, warum wir hier von einer Winterlichen Herausforderung reden, wenn wir doch einen Zeitraum von einem ganzen Jahr betrachteten? Nun, wir hatten im Winter begonnen und die Wintersaison dann auch zum Abhärten genutzt. Aber dazu mehr weiter unten. 

Wir stießen auf eine ganze Reihe gesundheitlicher Komplikationen, wie z. B. Ballenzehen, Plattfüße, Instabilität des Sprunggelenks und Hypotonie des Fußes. In Anführungsstrichen hat uns das nicht weiter gestört, denn es war - ganz im Gegenteil – interessant, zu sehen, wie die verwendeten Techniken und Hilfsmittel bei mehreren Beschwerden eine positive Wirkung zeitigen. Wir konzentrierten uns insbesondere auf folgende Punkte:

  • die mechanische Behandlung von Weichteilgeweben
  • die Physiotherapie der Funktion nach Clara Lewit
  • die Fersen- und Ristentlastung nach Spiraldynamik
  • das Tragen von Fußausrichtungssocken
  • Kinesiologie Taping
  • bewusste Bewegung
  • Abhärtung 

Kommentar zur Abhärtung: Abhärtung kann wesentlich dazu beitragen, dass Sie Ihre Füße besser und angenehmer spüren. Ihre Haut erhält mehr Elastizität, was zu einer größeren Stabilität führt, zum Beispiel bei hypotonen Füßen. Dabei reicht schon so wenig: eine kalte Dusche, Schnee, ein Eiskübel auf dem Balkon und Ähnliches. 


Der Verlauf der Winterlichen Herausforderung ab dem ersten Besuch

Beim ersten Besuch konzentrierten wir uns auf die Analyse des aktuellen Zustands der Füße, die Teilnehmer schilderten etwaige Beschwerden oder gesundheitliche Komplikationen. Auf dieser Grundlage erstellten wir für jede Teilnehmerin einen individuellen Plan. Dieser bestand aus einer Reihe mechanischer Behandlungen für die Weichgewebe und Zehen sowie aus einer sanften Massage oder einem Training zur korrekten Positionierung der Gelenke im Gelenkraum nach der Physiotherapie der Funktion von Clara Lewit. Anschließend fuhren wir nach der Spiraldynamik fort mit der mechanischen Behandlung von Fersenbein und Rist . Die Fußausrichtungssocken wurden zu einem wichtigen Teil der Herausforderung. Die Teilnehmerinnen erhielten ein Paar Fußausrichtungssocken samt Anleitung.  


Der zweite Besuch diente der Wiederholung der erlernten Übungen, der Feinabstimmung der Weise und der Länge des Tragens von Fußausrichtungssocken sowie dem Taping der Füße und der Anwendung der bisherigen Übungen im Stehen. Es ist anzumerken, dass die Teilnehmerinnen bereits während dieses Besuches eine gewisse Erleichterung und Verbesserung nach der häuslichen Pflege ihrer Füße verspürten. Das häufigste Feedback war das Gefühl, leichtere Füße zu haben und den Bodenkontakt besser zu spüren. Das Tragen der Fußausrichtungssocken verschaffte ihnen Erleichterung, und insgesamt herrschte Freude darüber, dass sich ihr Zustand verbessert hatte. 

Die Zeit verging, und die Frauen lernten weiter dazu. Wir übten die Greiffunktionen des Fußes mit verschiedenen Gegenständen und auf verschiedenen Oberflächen. Ich empfahl den Frauen, ihre Fußsohlen während der Herausforderung so wenig wie möglich zusammenzuziehen und zu pressen. Dies bedeutete den Verzicht auf elastische Socken, auf Schuhe mit schmalen Spitzen oder Pantoffeln. Wo es Sinn machte, erhielten Frauen Barfußschuhe. Drei der Teilnehmerinnen tragen sie auch heute noch. Sie fanden dadurch eine neue Richtung und einen neuen Stil. 


Wie das Ergebnis der winterlichen Herausforderung ausfiel

Nach einem Jahr konnten wir den Kontakt nur zu drei der fünf Teilnehmerinnen wieder aufnehmen, konkret zu der berufstätigen Großmutter, der Kosmetikerin und der schwangeren Frau.  

Eva, die wir als berufstätige Großmutter bezeichneten, litt sichtlich an Ballenzehen. Ihre großen Zehen haben sich während der Winterlichen Herausforderung nicht sichtbar gestreckt, doch haben sich ihre Probleme mit den Fußsohlen und Kniegelenken verringert. Dank der zurückgehenden Beschwerden und dank ihrer neu erworbenen Fitness geht sie nun wieder gerne mit ihrer Enkelin spazieren und fährt sogar Ski. Ich möchte darauf hinweisen, dass es nicht immer zu einer optischen Korrektur der Zehen kommen muss, doch wenn sich die Funktion der Füße verbessert und die Schmerzen zurückgehen, ist das schon ein beachtlicher Erfolg. 


Bei Andrea - der Kosmetikerin - lag das Problem nicht direkt im Bereich ihrer Zehen, vielmehr bestanden ihre Beschwerden in der Müdigkeit nach einem ganzen Tag im Sitzen. Andrea litt außerdem unter einer Überlastung von Ferse und Achillessehnenansatz, die wahrscheinlich auf die schlechte Stellung des Fersenbeins zurückzuführen ist. Nach einem Jahr der Herausforderung spürt sie nun eine Erleichterung und Entlastung des Drucks auf ihr Fersenbein, auch dank des ständigen Tragens von Fußausrichtungssocken. 


Die letzte Dame, mit der wir Kontakt aufnehmen konnten, ist Petra, die bereits erwähnte Schwangere im zweiten Trimester. Ihr kleines Mädchen Simona ist inzwischen natürlich schon auf der Welt. Ihre Mutter genießt - neben seiner Anwesenheit – auch den Umstand, dass sie Fußausrichtungssocken trägt. Petra litt unter Hypotonie in den Füßen, ihre Bänder waren hormonell bedingt lose. Hier stellt sich die Frage, ob eine Lockerung mit Hilfe von Fußausrichtungssocken wünschenswert ist, wenn ihr Zustand an sich schon locker war. Die Antwort lautet ja, denn umso mehr arbeitete Petra an der Muskelaktivierung. Eine große Hilfe waren für sie zudem die Fußabhärtung, die Hautstimulation und das Taping. Petra ist bis heute froh, dass sie sich Zeit für ihre Füße nahm.



Bewusste Bewegung ist der Schlüssel zum Erfolg

Der Gesamteindruck der Herausforderung war wunderschön. Auch die Zusammenarbeit und die Ergebnisse der Frauen bewerte ich sehr positiv. Schon kleine Schritte reichen aus, um Verbesserungen zu erzielen. Es ist enorm wichtig, die Veränderungen zu genießen und sich selbst wahrzunehmen. Die Voraussetzung für ein glückliches Leben ist also, sich selbst zu lieben und sich um seinen Körper zu kümmern, sei es durch Streicheln, Massieren, Sport oder das Tragen von Fußausrichtungssocken. Deren Einfluss ist sehr groß, und ihre Anwendungspalette ist breitgefächert. Kurz gesagt, wir sollten unseren Körper für den Dienst, den er uns ein Leben lang leistet, auch entsprechend belohnen. 

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass jede Veränderung eines nicht funktionierenden Stereotyps, sei es beim Gehen oder Stehen, mindestens ein Jahr lang intensive und langfristige Arbeit und Aufmerksamkeit erfordert. Die Grundlage des Erfolges ist eine bewusste und anmutige Bewegung ohne Beschwerden. Ihre Freude wird groß sein, dass Sie in der Lage sind, sich selbst zu helfen. Das ist für mich ein sehr wichtiger Wert. Die Teilnehmerinnen an dieser Herausforderung sind bis zu diesem Punkt gelangt, was mein Herz mit Freude erfüllt. Ich betrachte die Winterliche Herausforderung daher als einen Erfolg.

Táňa Bošková
Studio für bewusste Bewegung

 


  • Táňareagieren
    Hinzugefügt 28. März, 20:59 von 94.74.222.***
    Ďakujem ♥️.

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