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7 Gründe, Absätze gegen bequeme Schuhe auszutauschen

  • hinzugefügt: 29.10.2020   |   510 gelesen / angezeigt


Schuhe mit unterschiedlich hohen Absätzen liegen heute im Trend und sind fast in jedem Schuhgeschäft auf der ganzen Welt erhältlich. Und dass gilt leider nicht nur für Schuhe für Erwachsene, denn auch Kinderschuhe haben ja oft einen Absatz. Schauen wir uns gemeinsam die 7 Hauptgründe an, warum Sie (zumindest gelegentlich) Absätze gegen bequeme Schuhe austauschen sollten.


Absatz ist nicht gleich Absatz

Es gibt eine ganze Reihe von Absatztypen – niedrige, hohe, keilartige, dünne, massive oder sogenannte „sculptural heels“, worunter man Schuhe mit unterschiedlichen Absätzen, manchmal auch mit bizarren Formen, versteht. Diese werden gerne etwa von der extravaganten Sängerin Lady Gaga getragen. Einige modische Exzesse könnte man fast schon als Kunstwerke bezeichnen, aber jeder hat ja, wie gesagt, seinen eigenen Geschmack. Schuhe müssen uns ganz einfach gefallen. 


Wussten Sie, dass es nicht nur um Ihre Füße geht?

Obwohl es sich „nur“ um Schuhe handelt, sollten Sie darüber nachdenken, was der Rest Ihres Körpers dazu sagt. Der ganze Körper und nicht nur die Füße. Die Art des Gangs nämlich wirkt sich auf die Körperhaltung und das gesamte Körperverhalten aus. Welche Auswirkungen haben Absätze auf Ihren Gang? Wenn wir hier ins Detail gingen, würde das für eine ganze Diplomarbeit ausreichen. Das Wesentliche können wir jedoch in den folgenden 7 Punkten zusammenfassen.


1) Instabilität und Unfallrisiko

Durch die Position des Fußes mit Absätzen wird dieser instabil. In dem Moment kann er nicht auf die Oberfläche und seine Veränderungen reagieren, wodurch das Unfallrisiko erhöht wird. Durch die Instabilität ist der Fuß auch langfristig gefährdet. Wenn Sie oft und regelmäßig Absätze tragen, werden die Bänder des Fußgelenks und der Fußsohle wegen der nicht physiologischen Stellung unangemessen belastet wodurch Sie einfacher „falsch Auftreten“ können, auch wenn Sie gerade keine Absätze tragen.


2) Überbelastung des weichen Gewebes

Die Belastung der Fußsohlen beim Tragen von Absätzen ist nicht physiologisch bedingt. Sie verschiebt sich in den Bereich der Metatarsalköpfchen, also auf das Quergewölbe des Fußes. Primär werden die Knochenstrukturen gereizt, in der Folge führt dies auch zur Überbelastung des weichen Gewebes. Dies wiederum verursacht unangenehme Schmerzen, und bei langem Tragen entsteht oft ein Querplattfuß, der weitere Beschwerden mit sich bringt, z.B. Druckstellen, Kribbeln, Morton-Neuralgie u.Ä. Man kann sagen, dass hier ein angemessenes Verhältnis vorhanden sein muss. Je größer der Absatz, umso größer die Belastung der Metatarsalköpfchen (insbesondere des 1. und 2.) und umso stärker sind Unbehagen, Schmerzen oder Brennen.


3) Verkürzung von Muskeln und Sehnen

Beim Tragen von Schuhen mit Absätzen werden die Achillessehne und die Wadenmuskeln verkürzt. Das ist eine logische Folge der Fußstellung in der sogenannten Plantarflexion, also in der Stellung, in der die Ferse höher ist als der Vorfuß. Wenn Sie diese Stellung nicht kompensieren, beispielsweise durch regelmäßige Dehnübungen, ist eine Verkürzung der Muskeln und Sehnen unausweichlich. Dadurch sind selbstverständlich auch die Funktionsmöglichkeiten der Wadenmuskeln und der Achillessehnen eingeschränkt.


4) Risiko der Hammerzehen

Eine weitere Folge des regelmäßigen Tragens von Absätzen sind verkürzte Extensoren – Streckmuskeln der Zehen. Es handelt sich hierbei um Muskeln, die von den Zehen von der Oberseite über den Fußrücken bis zum Unterschenkel führen. In Schuhen mit Absätzen werden die Zehen ständig nach oben gebogen, wodurch diese verkürzt werden. Man muss dessen also eingedenk sein und die Muskeln dehnen. Die Position der Zehen ist im Grunde genommen die gleiche, wie wenn wir uns in „der Hocke“ befinden und auf den Zehenspitzen stehen. Sie stützen sich auf die Zehen, und der Rest des Fußes ist angehoben. Bei der Verkürzung der Extensoren kommt es zu einem Ungleichgewicht der Muskeln, was als Ausgangspunkt für schlecht funktionierende Füße und auch für mögliche Hammerzehen angesehen werden kann.



5) Abnutzung der Gelenkknorpel

Ein weiteres mit dem Tragen von Absätzen zusammenhängendes Risiko ist die Entstehung einer Arthrose der Fuß- und Kniegelenke. Durch die falsche Belastung und Überbelastung der Fuß- und Kniegelenke werden die Gelenkknorpel abgenutzt. Das spüren Sie meistens erst nach mehrmaligem regelmäßigem Tragen von Schuhen mit Absätzen. In Extremfällen kann dies auch dazu führen, dass neue Kniegelenke notwendig werden.


6) Falsche Körperhaltung

Absätze beeinflussen die gesamte Körperhaltung. Der Absatz selbst stellt kein Problem dar. Ein Problem entsteht durch das regelmäßige und lange Tragen. Wenn der Mensch auf Absätzen steht verändert sich der Schwerpunkt des Körpers, worauf der Bewegungsapparat reagieren muss. Die Hüftlordose wird angehoben, das Becken wird nach vorne gedrückt, und auch Brustkorb und der Kopf reagieren auf diese falsche Haltung. Wenn es einmal passiert, stellt dies für den Körper keine Belastung dar. Passiert dies jedoch jeden Tag, so ist klar, dass der gesamte Bewegungsapparat dadurch belastet wird.


7) Fehlstellung der großen Zehe

Zuletzt führt das häufige Tragen von Schuhen mit Absätzen zur Entstehung eines Hallux Valgus, also zu einer Fehlstellung der großen Zehe. Schuhe mit Absätzen nämlich sind in der Regel im vorderen Bereich enger, was die große Zehe mechanisch aus ihrer Achse drückt und dem Fuß das richtige Funktionieren in der physiologischen Stellung unmöglich macht. 


Absätze haben jedoch auch etwas Positives

Um ehrlich zu sein – es gibt auch etwas Positives zum Tragen von Absätzen zu sagen, konkret dünnen und mehr als 7 cm langen Absätzen. Wenn Sie sich vorstellen, dass Sie in diesen Schuhen stehen, müssen Sie die Füße die Stellung so ausgleichen, dass die Knöchel nicht nach innen gedrückt werden. Deshalb wird der Fuß dazu gezwungen, die äußeren Fersenbereiche zu belasten, was in normalen Schuhen zu einer bewussten Korrektion und bei den meisten Menschen eher zu einer Stellung in umgekehrter Richtung führt und daher zu einer falschen Belastung des Fersenknochens verleitet und von dort weitere Dysfunktionen verursacht.  


Was wenn Sie keine Wahl haben?

Macht es Ihnen die Kleiderordnung in der Arbeit unmöglich, andere Schuhe als Schuhe mit Absätzen zu tragen? Oder wollen Sie dieser aus einem anderen Grund nicht entsagen? Dann ist entscheidend, sich aller negativen Einflüsse bewusst zu sein, die das Tragen von Absätzen auf unseren Körper hat. Und entsprechend darauf zu reagieren.
    
Gibt es einen Weg, um dem oben beschriebenen Gefahren vorzubeugen? Bis zu einem gewissen Grad ja – Kompensationsübungen, Dehnübungen, gezielte Physiotherapie oder Hilfsmittel, die die Folgen des Tragens von ungeeignetem Schuhwerk mildern. Zu diesen Hilfsmitteln gehören auch Fußausrichtungssocken. Mit deren Hilfe können Sie Ihre Füße durch regelmäßiges Tragen entlasten, ihrer Gesundheit etwas Gutes tun und Ihre Kondition fördern. 

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